Gartenhaus

Jeder Gartenbesitzer ohne Gartenhaus kennt das Problem: Um den Garten und die Terrasse gepflegt und schön zu erhalten, bedarf es viele unterschiedliche Werkzeuge und Geräte. Diese müssen aber irgendwo untergebracht werden. Statt in Gartenhäusern oder Gerätehäusern, werden häufig Gartengeräte im Keller gelagert, doch den unter Umständen sehr schweren Rasenmäher jedes Mal viele Treppenstufen hinauf und hinunter zu tragen ist mühsam und kostet viel Kraft, die besser in die Pflege des Gartens investiert werden kann.
Ist genügend freie Fläche im eigenen Garten vorhanden, so kann ein Gartenhaus, welches für die Lagerung der benötigten Gartenutensilien genutzt werden kann, Abhilfe schaffen. Wenn einige grundlegende Dinge beachtet werden, kann Gartenhäuser mit dem richtigen Baumaterial und passendem Werkzeug mit ein wenig Geduld und Geschick leicht selbst bauen.

Das Fundament für das Gartenhaus

Auch ein Gartenhaus, welches in Eigenarbeit geplant und gebaut wird, sollte ein Fundament besitzen, damit es stabil steht. Möglicherweise muss vor Baubeginn eine Baugenehmigung für Gartenhäuser mit Fundament eingeholt werden, Auskunft dazu erteilt das zuständige Bauamt. Für ein kleines Gartenhaus, welches vorrangig Lagerungszwecken dient, ist es ausreichend, den Boden für das Gartenhaus einzuebnen, um diesen anschließend zu verdichten. Gegen Frostschäden, welche Gartenhäuser schwer beschädigen können, schützt jedoch nur ein Betonfundament. Welches Fundament das passende ist, hängt auch von der Bodenbeschaffenheit des Untergrundes ab, auf dem das Gartenhaus später errichtet wird. In einigen Kleingartenanlagen sind nur bestimmte Fundamente für den Bau von Gartenhäusern gestatten. Soll das Gartenhaus dort erreichtet werden, sollten vorher genaue Informationen zu baurechtlichen Bestimmungen eingeholt werden. Wichtig ist außerdem, dass die einzelnen Bahnen der Dachpappe für das Gartenhaus sich etwa um 10 cm überlappen, damit später keine Feuchtigkeit durch das Dach in die Gartenhäuser eindringen kann.

Ein Gartenhaus entsteht: Nützliche Hinweise für den Bau in Eigenarbeit

Auch ein sehr geschickter Hand- und Heimwerker muss sich darüber im Klaren sein, dass Gartenhäuser nicht ganz ohne helfende Hände gebaut werden können. Um die Wände auf- und auszurichten, besonders aber für die Errichtung des Daches sollte man sich Hilfe holen. Auch sollte genügend Zeit für den Bau eingeplant werden, denn ein Gartenhaus entsteht nicht innerhalb weniger Stunden. Außerdem können schlechte Witterungsverhältnisse oder fehlendes Werkzeuge den Bau verzögern. Fünf bis sieben Tage sollten aber reichen, um ein Gartenhaus fertigzustellen, wenn regelmäßig einige Stunden lang gearbeitet wird.

Gartenhäuser müssen wetterbeständig sein, deshalb ist unbedingt darauf zu achten, passendes Holz mit einer ausreichenden Dicke für die Wände des Gartenhauses auszuwählen. Es gibt auch Gartenhaus-Sets, die bereits alle nötigen Einzelteile für Gartenhäuser enthalten und nur noch ausgepackt und mit Hilfe von Schrauben, Dübeln, Winkeln und passendem Werkzeug montiert und fixiert werden müssen. Gartenhäuser, die ein flaches Dach besitzen, können mit Dachpappe versehen werden, es werden aber auch diverse Dachschindeln für Gartenhäuser unterschiedlichster Art angeboten. Mit Hilfe von speziellen Dachpappenstiften kann die Dachpappe fixiert werden, der Abstand zwischen den einzelnen Stiften sollte etwa 15 cm betragen.
Türen und Fenster der Gartenhäuser werden erst zuletzt eingebaut, auch hier sollte darauf geachtet werden, dass kein Regen durch eventuelle Ritzen oder Löcher in das Gartenhaus eindringen kann.

Farbe für Gartenhäuser

Lackierte oder bemalte Gartenhäuser sind eine Zierde in jedem Garten und werten das kleine Haus auf. Um das Holz und die Umwelt zu schützen, sollte zunächst ein ökologisch unbedenklicher Holzschutz als Basis aufgetragen werden. Anschließend kann das Gartenhaus mit einer Holzfarbe in einem beliebigen Farbton angestrichen werden. Beliebt sind kräftige Rottöne oder grüne, natürlich wirkende Farben, doch der eigenen Phantasie sind natürlich keinerlei Grenzen gesetzt.

Friedrich-Schiller-Universität Jena – Schillers Gartenhaus

Friedrich Schiller, seit 1789 in Jena ansässig, kaufte das Gartenhaus vor den Toren der Stadt im März 1797 für 1050 Taler.

Wikipedia – Gartenhaus auch Gartenlaube oder Laube

Das Bundeskleingartengesetz lässt hier ausdrücklich ein Laube genanntes Häuschen in einfacher Ausführung mit höchstens 24 Quadratmetern Grundfläche einschließlich überdachtem Freisitz zu.